Verletzung des Nasengerüstes. Meist ist das Nasenbein, selten auch die Nasenscheidewand betroffen. Bei Kindern kommt es z. B. durch Sport, Raufereien oder einen Sturz aus dem Hochbett zu einem Nasenbruch, bei Erwachsenen z. B. durch Unfall. Ein Schiefstand des Nasenbeins kann durch eine Schwellung verdeckt sein. Häufig kommt es zu Nasenbluten, einer Behinderung der Nasenatmung und Einschränkung des Riechvermögens. Bei geschlossenem, unverschobenem Nasenbruch ist keine Therapie notwendig. Der Betroffene darf sich jedoch für 10 Tage nicht schnäuzen. Geschlossene, verschobene Nasenbrüche werden innerhalb einer Woche operativ behandelt, um Formfehler mit möglicher Behinderung der Nasenatmung zu vermeiden. Beim offenen Nasenbruch werden die Weichteilverletzungen sofort versorgt, da sonst eine Wundinfektion droht.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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